Prof. Zhang wurde 1932 in Tangshan in der Provinz Hebei geboren. Seit seiner Jugend übt er mit Begeisterung die Chinesischen Kampfkünste, das sogenannte Wushu.

1955 lies er sich als Student des Wushu-Instituts an der Sportuniversität Peking einschreiben.

Nachdem er 1959 sein Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, arbeitete er zunächst als Dozent der Sportuniversität Peking und war bereits einige Jahre später einer der ersten Professoren für Wushu an einer chinesischen Universität.

Doch leider meinte das Schicksal es nicht allzu gut mit ihm. 1972 erkrankte Prof. Zhang an Leberentzündung, Störungen des Verdauungs- und Herz-Kreislaufsystems, Bluthochdruck und litt außerdem unter Störungen der Thrombozyten (zu wenig Blutplättchen).

Zwei Jahre später kam auch noch Tuberkulose hinzu. Somit befand sich sein Gesundheitszustand in einer lebensbedrohlichen Situation.

Der behandelnde Arzt teilte ihm mit, dass er mit Medikamenten allein, nicht genesen würde und empfahl ihm, seine Kenntnisse über Wushu und Tai Chi Chuan zur Unterstützung der Heilung anzuwenden.

In dieser schier ausweglosen Situation begann Prof. Zhang, die alten Schriften des Daoyin und der Schule der Langlebigkeit zu studieren. Aus den daraus resultierenden Erkenntnissen und auf der Basis der TCM entwickelte er die ersten Übungen, um seine eigenen Erkrankungen zu behandeln.

Die von Prof. Zhang entwickelten Methoden, des  Daoyin Yangsheng Gong (kurz DYYSG genannt), verbinden die klassische Tradition des Daoyin   (erstmals 300 Jahre v.Chr. erwähnt) mit der Entwicklung und den Bewegungen des „modernen“ Qi Gong. Die Übersetzung des Begriffes DYYSG kann man als Beschreibung der Übungen interpretieren: nämlich „den Körper zu dehnen und das Qi zu führen, um die Gesundheit zu pflegen und das Leben zu verlängern.“